M5S Alto Adige-Südtirol

Privilegi, siamo al conto alla rovescia- Privilegien, der Countdown läuft

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Paul Köllensperger konnte heute als einziger Landtagsabgeordneter ruhigen Gewissens auf das Rednerpult treten, vor den hunderten Personen die sich auf dem Magnago Platz vor dem Landtag versammelt hatten um gegen die unerträglichen Privilegien der Politik zu protestieren. Das gleiche kann nicht behauptet werden von den wenigen anderen Abgeordneten, die sich aus dem Landtag wagten, die aber wenigstens den Mut hatten sich der Menge zu stellen, während die meisten anderen es vorzogen sich aus dem Staub zu machen.

“Dieser Tag ist ein wichtiger Tag für die Demokratie und er muss einen Wendepunkt darstellen. Die hunderten Menschen, die vor dem Landtag protestieren, repräsentieren den Zorn aller Bürger des Landes. Die Empörung ist legitim und die Politik muss nun konkrete Antworten liefern um wieder ein Minimum an Rechtfertigung und Vetrauen zu erlangen.” Als erstes müssen die Gelder der Pensionsvorschüsse wieder zurückgeholt werden, und der Family Fonds geschlossen. Die Politikerpensionen sollen abgeschafft werden, so wie von unseren Nordtiroler Nachbarn schon vor 16 Jahren vorgemacht. Außerdem ist es höchste Zeit, die Mindestpensionen anzuheben, indem man die Luxusrenten beschneidet. Dieser Gesetzesvorschlag wurde von der 5SB im römischen Parlament eingebracht, aber wurde wie so oft niedergestimmt, mit den Gegenstimmen unter anderem auch der SVP. Was 5SB seit geraumer Zeit fordert, nämlich eine drastische Reduzierung der Politikkosten und die Abschaffung aller Privilegien der Politikerklasse, das lebt sie als erste selbst vor, ohne darauf zu warten, dass die Politikerkaste sich selbst reformiert: wer gegen die Privilegien der Politik kämpft, muss als erster auf diese verzichten, so wie von den Gewählten des M5S vorgemacht wird.

Es ist nötig, dass die Bürger wieder ins Zentrum des politischen Lebens rücken. Deshalb trägt die 5SB entschieden ihren Kampf für mehr Direkte Demokratie fort. Auf den Bänken der Landtagsabgeordneten wartet der Volksbegehrensvorschlag zum Besseren Gesetz der Direkten Demokratie mit seinen 18.000 Unterschriften auf seine Behandlung. Wir fordern, dass dieser Vorschlag vom Landtag angenommen wird, damit die Bürger dieses Landes wieder mitentscheiden können. Nur so kann in Zukunft verhindert werden, dass weitere Gesetze wie jenes der Leibrenten oder der Pensionsbevorschussungen der Politiker ungestört gegen den Willen der Bevölkerung beschlossen werden können. Erinnert ihr euch an den Gesetzesvorschlag der SVP zur Bürgerbeteiligung (der per Referendum nicht bestätigt wurde)? Jetzt ist wohl allen klar, warum die Kosten der Politik und die Gehälter der Politiker explizit ausgenommen waren!

Zu guter Letzt, um der Politik wieder das Ansehen zu verleihen das sie braucht und das ihr gebührt, fordern wir, dass alle jene Abgeordneten die das Gesetz zur Rentenbevorschussung unterstützt und beschlossen haben, zurücktreten. Nur so kann wieder ein Vertrauensverhältnis mit den Bürgern erstellt werden.


{jcomments on}{jcomments off}Paul Köllensperger è stato l’unico consigliere provinciale a salire con passo tranquillo i gradini che l’hanno portato sul palco davanti alle centinaia di persone riunite in piazza Magnago per protestare contro gli odiosi privilegi della politica. Lo stesso non si può dire dei pochi altri che hanno almeno avuto la decenza di confrontarsi con i cittadini.


 “Quella di oggi è stata un’importante giornata di democrazia che deve necessariamente rappresentare un punto di svolta. Le centinaia di persone presenti in piazza Magnago hanno senza dubbio saputo rappresentare lo stato d’animo di tutti i cittadini di questa provincia, lo sconcerto e l’indignazione dei partecipanti alla manifestazione è pienamente legittima e ora la politica deve cominciare a dare delle risposte concrete, quelle che il Movimento 5 Stelle sta già dando da tempo sia a livello nazionale che locale, senza ipocrite scusanti e furbeschi attendismi. In tutta Italia gli eletti nelle file del Movimento non hanno aspettato che la casta si autoriformasse – una pia illusione… – ma hanno agito coerentemente a quanto ci si era impegnati a fare nelle campagne elettorali e che sta nel nostro Dna: basta privilegi ingiustificabili o l’ondata di antipolitica potrebbe diventare incontrollabile.

La svolta deve partire da alcuni punti irrinunciabili: i cittadini devono tornare al centro della vita politica e per questo motivo fin dalla sua fondazione il M5S sostiene la necessità di ampliare gli strumenti di democrazia diretta a disposizione degli elettori; inoltre, per tendere una mano alla cittadinanza e cercare di riconquistare un minimo di credibilità agli occhi dell’opinione pubblica, decenza vorrebbe che tutti i consiglieri – in carica e non – seguissero l’esempio dei loro colleghi che in un insperato moto di buonsenso hanno deciso di cominciare a restituire il maltolto. Anzi, per restituire alla politica l’alone di nobiltà che – non dimentichiamolo mai – le spetta e che spetta a tutti coloro che all’interno delle istituzioni sono davvero al servizio della democrazia, l’unico gesto opportuno sono le dimissioni di tutti coloro che – ancora in carica – hanno votato la legge-truffa sui privilegi dei politici. Solo in questo modo si potrà rinnovare il patto di fiducia che deve legare la classe politica agli elettori”.

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