M5S Alto Adige-Südtirol

(Un) Freie Universität Bozen – Lub, libera di nome ma non di fatto

Heute hat man sich im Landtag eine gute Gelegenheit entgehen lassen: Der Universitätsrat der Freien Universität Bozen wird auch weiterhin von der Mehrheit, bestehend aus Svp und PD, bestimmt werden. Der Beschlussantrag der 5 Sterne Bewegung wurde von der Mehrheit abgelehnt, die Grünen stimmten dem Antrag zu, die Opposition enthielt sich der Stimme.

Es ist altbekannt, dass die Partitokratie vorherrschend ist. Die Postenvergabe ist eine ihrer Stärken. Jeder Posten ist interessant und dazu gehört auch jener der wichtigsten Institution des Landes im Bereich Bildung: die Freie Universität Bozen. Die Universität, die den Mittelpunkt von kritischem Denken und Innovationsgeist par excellence repräsentieren sollte, riskiert diesem Anspruch nicht gerecht zu werden und auf den politischen Mainstream zu verflachen. Es gab in letzter Zeit viel Polemik: erinnern wir uns beispielsweise an den Fall Felis, oder an die Wiederbestätigung als Präsidenten von Bergmeister, der ein treuer Parteimann der Mehrheit ist Aus diesem Grund hat die 5 Sterne Bewegung einen Beschlussantrag eingereicht mit dem Ziel, die Landesregierung aufzufordern, auf die politische Ernennung der Ratsmitglieder zu verzichten. Der Universitätsrat sollte durch einen öffentlichen Wettbewerb bestellt werden, damit dieser unabhängiger wird, auch dasselbe trifft auch für die Leitung der Universität zu. Ein zweiter Vorschlag des Antrages war die Forderung nach mehr weiblicher Präsenz im Rat. Man muss nur darauf achten, wie die nahe Universität Innsbruck organisiert ist, um zu verstehen, dass die Universität Bozen einen Sonderfall darstellt.

Unsere Vorschläge, die politischen Kräfteverhältnisse der Svp/Pd – Mehrheit einzuschränken, die Möglichkeit, jedem, der dazu fähig sei, die Chance zu geben, sich für das höchste Amt der Bozner Universität zu bewerben und mehr Frauen in die Reihen des Unirates zu wählen wurden nicht angenommen. Unsere Anliegen scheint die Mehrheit nicht als öffentliches Interesse einzustufen. Sie hat beschlossen, ihrem Weg unbeirrt weiter zu folgen.


Oggi si è purtroppo persa una buona occasione in Consiglio provinciale: il Consiglio della Libera Università di Bolzano continuerà ad essere nominato dalla maggioranza Svp/Pd. La mozione presentata sul tema dal Movimento 5 Stelle è stata infatti respinta dalla maggioranza, favorevoli i Verdi, astenuto il resto dell’opposizione.

La partitocrazia si sa è pervasiva, e le poltrone sono uno dei suoi strumenti. Ogni poltrona è interessante sullo scacchiere dei partiti e in questo traffico finisce per cadere anche il prestigio della più importante istituzione educativa del territorio: la Libera Università di Bolzano. La sede per antonomasia del pensiero critico e dello spirito innovativo rischia di appiattirsi sul mainstream politico. Per mettere un punto alle polemiche – si pensi al caso Felis, ma anche alla presidenza assegnata a Bergmeister, persona che si è distinta come fedele seguace del partito di maggioranza – il Movimento 5 Stelle aveva presentato una mozione che avrebbe impegnato la Giunta a rinunciare alla nomina politica dei membri del Consiglio dell’Università optando per una scelta tramite concorso pubblico, garantendo così la maggiore indipendenza e libertà nella conduzione dell’Università, e ad offrire inoltre un’adeguata rappresentanza femminile nello stesso Consiglio. Basta uno sguardo a come è organizzata la vicina Università di Innsbruck per capire che l’anomalia è nostrana.

Gli obbiettivi di limitare il potere politico riferibile alle solite cerchie ristrette legate ad Svp e Pd; di aprire la possibilità di accedere all’organo di vertice dell’ateneo bolzanino a chiunque ne sia meritevole, anche senza tessere di partito o appoggi; arricchire di presenze femminili il Consiglio, non sono stati giudicati di interesse pubblico dalla maggioranza. Hanno preferito continuare a fare il loro.

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