5SB Südtirol

Kompatscher verlängert auf den letzten Drücker sanitarischen Versicherungsvertrag. Wie konnte es aber überhaupt so weit kommen?

Kompatscher wird nun als Retter des Landes dargestellt, aber auf was haben Landesrätin Stocker und Generaldirektor Schael so lange gewartet? Die SVP und die zuständigen Obrigkeiten werden sich erklären müssen.
Der Generaldirektor des Sanitätsbetriebes steht vor dem Aus. Nachdem der Versicherungsvertrag mit der Uniqa seitens Schaels nicht verlängert wurde (angeblich aufgrund von inakzeptablen Konditionen), wäre dieser mit 01. Juli 2018 ausgelaufen und die Ärzte und Krankenpfleger nicht mehr für ihre Arbeit versichert gewesen. Wie konnte es aber überhaupt so weit kommen?
Auf was haben Landesrätin Martha Stocker und Generaldirektor Thomas Schael so lange gewartet? Das Verhalten der Verantwortlichen ist nicht zu erklären und muss nun geprüft werden. Stocker wird sich vor Landeshauptmann Kompatscher erklären müssen und Schael bleibt wohl sowieso nur ein undankbarer Abgang, der sich nach den Ereignissen der letzten Wochen schon länger abgezeichnet hat.
Wie Kompatscher offenlegte, benötigte er zur Verlängerung des Vertrages mit der Uniqa „10 Minuten“, aber warum musste der Landeshauptmann persönlich intervenieren? Diese Frage gilt es nun zu beantworten.
Denn eine gute Intervention auf dem letzten Drücker reicht seitens der Politik keinesfalls aus, um die Wogen gegenüber den sanitarischen Bediensteten zu glätten.

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